Wanderbericht: Wanderlust Nordalb: Wo Tiere den Wald pflegen

13 km, 324 HM auf, 344 HM ab, 4,5 – 5 h Gehzeit

Ein sonniger Tag, herbstliche Stimmung, viele nette, sympathische Leute, es ist wieder Wandertag beim Schwäbischen Albverein.

16 Wanderbegeisterte Leute und ein Hund aus verschiedenen Albvereinsgruppen und Gäste wollten herausfinden wo Tiere den Wald pflegen.

Von Bad Ditzenbach im Oberen Filstal ging es zunächst über die Brunnbühlkapelle (1908) steil bergauf auf die Hochalb. Über die sonnige Hochfläche ging es gemütlicher weiter. Kurz vor der Mittagsrast an einer Steinpyramide mit unrühmlicher Vergangenheit (Schlageter Denkmal), gab es noch wissenswertes über das Dörfchen Auendorf und seine langjährige Tradition der Herstellung von Hägenmark (Hagenbuttenmarmelade).

Gestärkt ging es für die Truppe weiter in Richtung Nordalb, wo sich endlich das Geheimnis der tierischen Waldpfleger lüftet. Der Hutewald auf der Nordalb war erreicht. Bevor es auf einem Pfad durch das Projektgebiet ging, gab es noch Informationen über diese jahrhundertealte Form der Waldnutzung. Auf dem Weg zum Nordalbkreuz begegneten wir dann noch etlichen Schafen , die hier oben für die Pflege eingesetzt werden.

Zum krönenden Abschluß des Tages ging es noch auf ein Bier  in einen Biergarten in Geislingen.

Wanderführer: Eric Kachelmuss

Schlageter-Denkmal

Nordalbkreuz

Waldweide

Hutewald

Brunnbühlkapelle

 

Wanderbericht: Wanderwochenende am Nägelehaus 4.09-06.09.2026

Vom Freitag bis Sonntag verbrachte eine Gruppe von 23 Wanderfreudigen am Wanderheim Nägelehaus auf der höchsten Kuppe des Raichberges bei Albstadt-Onstmettingen, Zollernalbkreis das Wochenende.

Abendstimmung beim geschlossenen Turm am Albtrauf.

22 Meter hoch, ca. 100 Stufen, seit 2014 in Toskana-Rotem Anstrich

Eugen Nägele (Naturschützer, Pädagoge und Heimatforscher) war einer der Mitgründer vom Schwäbischen Albverein und war der 3. Vorsitzende in der Zeit 1913-1933. Zu seinem 70. Geburtstag 1926 wurden – ohne sein Wissen und sein Einverständnis – Spenden für ein Neubau-Wanderheim gesammelt, der Nägeles Namen tragen sollte.1928 wurden das Wanderheim und der Turm gebaut. Nägele selbst vermied es, vom „Nägelehaus“ zu sprechen. Vom Nägelehaus selbst waren der Vorsitzende und seine Frau begeistert; vor allem nach dem Rückzug aus dem aktiven Vereinsleben hielten sich beide oft und gerne dort auf.

Am Samstag gab es 2 Rundwanderungen:

Kurze Wanderung, 12 km, ca. 5h: Auf- und Abstieg, jeweils: 562 m.
Nägelehaus – Zeller Horn – Maria Zell – Burg Hohenzollern  – Panoramaweg – Zollersteige – Zollersteighof  – Nägelehaus. Wanderführer: Michael Schmitt

Lange Wanderung, 25 km, ca 8h: Auf- und Abstieg, jeweils: 847m
Nägelehaus – Zeller Horn – Maria Zell – Boll – Schlatt – Weilerwaldkopf – Frundsburg – Bürgele – Jungingen  – Himberg – Hangender Stein – Nägelehaus. Wanderführer: Stefan Schmitt

Unsere Wanderführer:

Diese Bank ist bequem

Diese ist auch bequem

Von diesem Blick auf die Hohenzollern Burg waren wir das ganze Wochenende verfolgt…

Im Hintergrund ist schon wieder die Burg…

Wir haben die Burg nur von außen angeschaut

Die Zollersteige hat es in sich

Das ist die Gruppe von der langen Wanderung

Im Wanderheim

Zollernsteighof

Frühstück

Die jungen Feuerwehrleute üben das Hoch- und Runtersteigen im Turm

Die schnellsten Frauen von unserer Wandergruppe

Luxus-Vesper mit Sauergurken und Senf

Im Dschungel

Wanderbericht: Gesundheitswanderung

Treffpunkt um 9.30 Uhr am Musikpavillon in Stuttgart: 

Drei gut gelaunte Wanderer – zwei Damen und ein Herr – machen sich auf den Weg zur ersten Gesundheitswanderung der Ortsgruppe Stuttgart. Die Sonnenstrahlen versprechen einen heißen Tag, aber im Schatten ist es noch angenehm kühl. Am Eckensee vorbei geht es über die Baustelle hinweg in die Unteren Anlagen. Dort unter einer schönen Eibe ist der erste Stopp für eine kleine Übungseinheit, Schultern lockern, den Rücken dehnen, Oberschenkel kräftigen und immer wieder Übungen für die Balance tun gut und machen Spaß. Weiter geht’s durch den Park – wir bestaunen die großen alten Bäume und bewundern die Farbenpracht der Rosen. Im großen Bogen geht es zurück. An der Boulebahn wird die zweite Übungseinheit angeleitet – verschiedene Schwungübungen sorgen für Balance, mobilisieren den ganzen Körper und sorgen für eine gute Haltung. Nun sind wir auch schon fast am Ende der 1,5stündigen Tour. Noch ein kurzes Stück zurück und am Eckensee finden wir nochmal ein schattiges Plätzchen für die abschließenden Dehnungsübungen. Den beiden Teilnehmenden und der Gesundheitswanderführerin Karin Kunz hat es viel Spaß gemacht. Ein weiterer Termin ist in Planung und wird baldmöglichst auf der Homepage veröffentlicht